Als Auftakt dieser Reihe eignet sich niemand besser als der Ur-Berliner Robert Lebeck. Er ist eine der prägenden Figuren der Fotoreportage der deutschen Nachkriegszeit. In einer Epoche, in der sich das Land neu orientierte und die Weltpolitik in Bewegung war, fand er zu einer Bildsprache, die nicht nur dokumentierte, sondern erzählte. Geboren 1929 in Berlin, arbeitete der Autodidakt ab 1952 als Fotoreporter für Zeitungen und Illustrierte wie Revue oder Kristall. Über drei Jahrzehnte war er für das Magazin Stern tätig. Seine von Empathie und Neugier geprägten Arbeiten sind das visuelle Gedächtnis der jungen Bundesrepublik.